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Kommunikation - Inhalte zum Üben

Was haben Sie in diesem Kapitel gelernt?

  • Kommunikation ist ein zentraler Erfolgsfaktor im Projektmanagement.
  • Das Sender-Empfänger-Modell beschreibt Kommunikation als linearen Prozess mit potenziellen Störfaktoren.
  • Störungen können durch Code, Kanal, Sender oder Empfänger entstehen.
  • Das Vier-Ohren-Modell zeigt, dass jede Nachricht vier Ebenen enthält: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung, Appell.
  • Missverständnisse entstehen, wenn Sender und Empfänger unterschiedliche Ebenen priorisieren.
  • Kommunikation umfasst verbale und nonverbale Elemente, die sich gegenseitig beeinflussen.
  • Nonverbale Kommunikation vermittelt oft Emotionen und Haltungen und kann verbale Aussagen verstärken oder widersprechen.
  • Formelle Kommunikation ist hierarchisch und regelgebunden, informelle Kommunikation spontan und ungezwungen.
  • Erfolgreiche Kommunikation erfordert aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Respekt und Klarheit.
  • Feedback kann positiv, kritisch, konstruktiv oder destruktiv sein und sollte entwicklungsfördernd gegeben und empfangen werden.

Übungsfragen

1. Was beschreibt das Sender-Empfänger-Modell?

Kommunikation als linearen Prozess von Kodierung, Übertragung und Dekodierung einer Nachricht mit möglichem Feedback.

2. Welche Störungsarten können im Sender-Empfänger-Modell auftreten?
  • Störung durch den Code
  • Störung durch den Kanal
  • Störung durch Sender oder Empfänger
3. Welche Kritikpunkte gibt es am Sender-Empfänger-Modell?

Es reduziert Kommunikation auf einen linearen Prozess und vernachlässigt emotionale, soziale und nonverbale Aspekte.

4. Welche vier Ebenen unterscheidet das Vier-Ohren-Modell?
  • Sachebene
  • Selbstoffenbarungsebene
  • Beziehungsebene
  • Appellebene
5. Wann entstehen Missverständnisse im Vier-Ohren-Modell?

Wenn Sender und Empfänger unterschiedliche Ebenen der Nachricht betonen oder interpretieren.

6. Was umfasst verbale und was nonverbale Kommunikation?

Verbale Kommunikation: gesprochene oder geschriebene Sprache.
Nonverbale Kommunikation: Körpersprache, Tonfall, Mimik, Gestik, Lautstärke, Blickkontakt, räumlicher Abstand.

7. Warum ist nonverbale Kommunikation besonders wichtig?

Sie vermittelt Emotionen und Haltungen, begleitet oder widerspricht verbaler Kommunikation und macht deutlich: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

8. Worin unterscheiden sich formelle und informelle Kommunikation?

Formelle Kommunikation ist regelgebunden, hierarchisch und über offizielle Kanäle organisiert.
Informelle Kommunikation ist spontan, ungezwungen und unterstützt Teamzusammenhalt.

9. Welche Regeln tragen zu gelungener Kommunikation bei?
  • Aktives Zuhören
  • Einsatz von Ich-Botschaften
  • Respektvolle Kommunikation
  • Klare und direkte Ausdrucksweise
10. Welche Arten von Feedback gibt es und welches ist zu vermeiden?
  • Positives Feedback
  • Kritisches Feedback
  • Konstruktives Feedback
  • Destruktives Feedback (zu vermeiden)
11. Welche Leitlinien gelten für das Geben von Feedback?

Feedback sollte erwünscht sein, zeitnah erfolgen, in Ich-Botschaften formuliert werden, veränderbares Verhalten betreffen und die Sandwich-Methode nutzen.

12. Transferfrage: Stellen Sie sich vor, ein Teammitglied reagiert gereizt auf Kritik. Wie wenden Sie die Kommunikationsregeln an, um die Situation konstruktiv zu lösen?

Die Situation sollte mit aktivem Zuhören und Ich-Botschaften entschärft werden. Respektvolle Kommunikation vermeidet Eskalation. Kritik wird klar, sachlich und ohne persönliche Angriffe formuliert. Positives Feedback zu Beginn und Ende (Sandwich-Methode) unterstützt eine konstruktive Atmosphäre. Ziel ist, Verständnis zu zeigen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen, ohne das Teammitglied zu demotivieren.