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Teambuilding - Inhalte zum Üben

Was haben Sie in diesem Kapitel gelernt?

  • Ein funktionierendes Team ist für den Projekterfolg entscheidender als die Projektleitung allein.
  • Die Teamzusammenstellung beginnt mit quantitativer und qualitativer Personalbedarfsplanung.
  • Fachliche und soziale Kompetenzen sind gleichermaßen wichtig bei der Auswahl von Teammitgliedern.
  • Belbins Modell betont das Zusammenspiel komplementärer Teamrollen zur Erhöhung der Teamleistung.
  • Das Team-Management-System fokussiert auf Arbeitspräferenzen und den individuellen Beitrag im Projektprozess.
  • Die Empfehlungen von Högl betonen die Balance zwischen Vielfalt und gemeinsamen Grundlagen.
  • Teams durchlaufen typische Entwicklungsphasen nach dem Modell von Tuckman.
  • Das Johari-Fenster fördert Selbstreflexion, Feedbackkultur und gegenseitiges Vertrauen.
  • Klare Regeln, ein Teamkodex und festgelegte Rollen schaffen Struktur und Orientierung.
  • Teambildende Maßnahmen wie Erfolgstagebuch, Retrospektiven oder Buddy-System stärken den Zusammenhalt.

Übungsfragen

1. Welche Bedeutung hat ein funktionierendes Team im Projektkontext laut dem Kapitel?

Eine funktionierende Teamarbeit ist essenziell für den Projekterfolg, da ein Team handlungsfähig bleibt, auch ohne direkte Leitung.

2. Worin unterscheiden sich quantitative und qualitative Personalbedarfsplanung?

Quantitativ wird die Anzahl der Mitarbeitenden ermittelt, qualitativ deren benötigte Kompetenzen.

3. Welche sozialen Kompetenzen sind laut Kapitel entscheidend für die Teamzusammenarbeit?

Empathie, Rollentausch, Konsensfähigkeit, Konfliktlösungskompetenz, Unterstützungsbereitschaft und Lerninteresse.

4. Wie gliedert Belbin die Teamrollen, und welche Schwerpunkte werden unterschieden?

In aufgaben-, kommunikations- und wissensorientierte Rollen mit spezifischen Stärken und Schwächen.

5. Was ist das zentrale Ziel des Team-Management-Systems (TMS)?

Eine optimale Nutzung individueller Arbeitspräferenzen zur Abdeckung aller acht Arbeitsfunktionen im Projekt.

6. Welche Empfehlungen gibt Martin Högl für die Teamzusammenstellung?

Soziale und methodische Kompetenz, passende Teamgröße, moderate Heterogenität und Berücksichtigung individueller Merkmale.

7. Welche vier Bereiche unterscheidet das Johari-Fenster?

Öffentlicher Bereich, geheimer Bereich, blinder Fleck und unbekannter Bereich.

8. Welche Phasen beschreibt das Fünf-Phasen-Modell von Tuckman?

Orientierung (Forming), Konflikt (Storming), Organisation (Norming), Leistung (Performing), Auflösung (Adjourning).

9. Welche Elemente sollte ein Teamkodex enthalten?

Gemeinsames Zielverständnis, Feedbackregeln, gegenseitige Unterstützung und Einhaltung vereinbarter Regeln.

10. Wie trägt ein Erfolgstagebuch zur Teamleistung bei?

Durch Reflexion von Erfolgen und Herausforderungen stärkt es Selbstbewusstsein, Motivation und Zusammenhalt.

11. Transferfrage: Wie würden Sie ein neues Projektteam zusammenstellen und entwickeln, um die Leistungsfähigkeit möglichst schnell zu erreichen?

Zunächst würde ich quantitative und qualitative Personalbedarfsplanung durchführen, geeignete Rollen nach Belbin und TMS besetzen, soziale Kompetenzen berücksichtigen, klare Regeln und einen Teamkodex etablieren. In der Entwicklungsphase würde ich auf Feedbackkultur, regelmäßige Retrospektiven und teambildende Maßnahmen wie Buddy-System und Erfolgstagebuch setzen, um Vertrauen und Effizienz früh zu fördern.